Über mich – Hildegard Porth

Von Heidelberg an den Waldesrand der Lüneburger Heide

Geboren wurde ich in Nußloch bei Heidelberg, an der südlichen Bergstraße gelegen. Hier wuchs ich mit vier Geschwistern in einem beschaulichen Dorf am Waldesrand auf. Meine Eltern bebauten einen Weinberg; herrliche Streuobstwiesen und Äcker mit Obst und Gemüse wurden bewirtschaftet. All diese Vielfalt konnten wir als Kinder erleben: die Früchte ernten und auch zu Hause verarbeiten.

Im Frühling
freuten wir uns schon auf das erste Gemüse im Jahr, den Rhabarber; es folgten die saftigen Erdbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, schwarze Kirschen, Äpfel, Mirabellen, Birnen.

Im Herbst
wurden dann die Trauben geerntet, die mittels Handpresse gekeltert wurden und deren Saft in die Holzfässer im Keller lief. Eine Köstlichkeit, wenn meine Mutter Zwiebelkuchen backte und Federweißer dazu gereicht wurde.

Im Winter
warteten im Keller die eingemachten Früchte, Fruchtaufstriche, Holunderbeersaft (gegen Erkältung warm getrunken), Obst, Gemüse, eingelegte Früchte im Rumtopf – meist wurde schon vorher mal genascht –, getrocknete Kräuter und Apfelringe auf den Verzehr. Softdrinks mit Zucker kannten wir nicht, statt Bonbons gab’s getrocknete Apfel- oder Birnenringe.

Gern schaute ich in die Kochtöpfe meiner Mutter, half mit beim Kochen und bei der Verarbeitung der geernteten Obst- und Gemüsesorten und behielt so die vielen Rezepte und guten Ratschläge meiner Mutter im Gedächtnis oder schrieb sie mir auf.

Gute Erfahrungen auf dem Wochenmarkt

Von 2007 bis 2012 war ich samstags die „Gardy“ in Heidelberg auf dem Neuenheimer Wochenmarkt. Ob Groß oder Klein, morgens um 8 Uhr standen sie schon da und wollten die frischen gepressten Säfte genießen oder sich einfach mal am Wochenende ein Brunchpaket mitnehmen, mit frisch gepresstem Saft, Fruchtaufstrichen oder einer frisch gekochten Suppe.

Mitten in der Natur in der Lüneburger Heide

Nun habe ich mich wieder in einem Dorf in der Lüneburger Heide mitten in der Natur niedergelassen. Beschaulich am Waldesrand gelegen. In das alte Fachwerkhaus haben wir uns gleich verliebt, wo der Keller tief unter der Erde liegt – wie man um 1900 gebaut hat.Eine Heizung gibt es im Keller nicht, so dass die Früchte und Gemüse kurzfristig auf natürliche Weise gelagert werden können. Frisch zubereitete Produkte brauchen die Natur und ich ihre Inspiration – alles entfaltet sich in der Natur gelegen doch am besten.

Viele meiner Kunden aus dem süddeutschen Raum haben mich nicht vergessen, schreiben mir, wie sie meine köstlichen Produkte vermissen. Die ersten frisch zubereiteten Produkte können per Express auf die Reise geschickt werden. Alle meine Erfahrungen möchte ich jetzt auch im Norden weitergeben. Meine handgemachten Köstlichkeiten werden schonend verarbeitet. Auf chemische Zusatzstoffe verzichte ich.